Kirche und Kreuzgang Santo Domingo
Hierbei handelt es sich um eine barocke Kirche (1664–1689), die 1962 zur Pfarrkirche erhoben wurde. Besonders hervorzuheben ist das dazugehörige Dominikanerkloster. Zu den markantesten Merkmalen zählen der Grundriss mit einem einzigen, in fünf Abschnitte unterteilten Schiff und Seitenkapellen sowie ein Tonnengewölbe. Die Fassade ist mit Naturstein verkleidet und trägt in der Mitte eine Rosette. Das Portal wird von zwei kannelierten Pilastern mit ionischen Kapitellen flankiert, auf denen das Gebälk ruht. Darüber befindet sich eine Nische mit einer Skulptur, die zeigt, wie die Jungfrau Maria den Rosenkranz an den heiligen Dominikus übergibt.
Der Kreuzgang ist viereckig angelegt und weist an jeder Seite sieben Segmentbögen auf, die von Steinsäulen mit ionischen Kapitellen getragen werden. Zu den bedeutendsten erhaltenen Kunstwerken gehören die Altarbilder des Roser (Rosenkranz) von Gaspar Horns (16. Jahrhundert) sowie barocke Altarbilder des Roser, des Heiligen Vinzenz Ferrer und der Seelen (de las Almas, 17. Jahrhundert).





